

Am vergangenen Wochenende zog es Sachsens Orientierungsläufer in die Nähe der Augustusburg bei Chemnitz.
Am Sonntag war das Freibad Erdmannsdorf Schauplatz der Sächsischen Meisterschaften im Lang-OL. Und wieder waren es die Sportfreunde der SSV Planeta Radebeul, rund um Gesamtleiter Gerd Zimmermann, die auf der extra für diesen Wettkampf aktualisierten Karte „Struth2" den Wettkampf vorbereitet hatten. Der Einladung gefolgt sind 192 Orientierungsläufer aus 19 Vereinen der „Bezirke" Chemnitz, Leipzig und Dresden. Vor allem die Kinderklassen Damen/ Herren 10, 12 und 14 Jahre waren gut besetzt. Hier setzten sich an der Spitze vor allem junge Läufer/-innen von SSV Robotron Dresden und SV Lengefeld durch, wie z.B. die Schwestern Marit und Wenke Heinemann als auch die Geschwister Hannah und Ole Hänsel.
Die Lang-OL-Bahnen zeichnen sich mit Strecken von mittlerer Distanz entsprechend der Läufer-Klassen aus. Dabei ist jedoch eine größere Anzahl von Posten anzulaufen als bei den Classik-Distanzen.
Die Wettkämpfer waren sich bis auf wenige Ausnahmen einig, dass es dem Bahnleger Helmut Härtelt gelungen ist, anspruchsvolle Laufvarianten auf seinen Bahnen anzubieten.
Das Wettkampfgelände bot den Läufern sowohl orientierungstechnisch als auch konditionsmäßig einiges an Abwechslung. So konnte man streckenweise in offenem Waldgelände ein hohes Tempo anschlagen, während zwischendurch immer wieder wegen dichtem Bewuchs schwer belaufbare Passagen oder auch steile Hänge die Laufgeschwindigkeit gedrosselt wurde.
Im Ziel waren dann diejenigen mit der optimalen Kombination aus Kondition und Orientierungssinn die Besten. Die Königsklassen waren wie immer die beiden Eliteklassen. Bei den Elite-Damen gewann Hanka Straube vom SV Lengefeld vor Christina Holfeld und Elisabeth Drechsel, beide USV TU Dreden. Bei den Elite-Herren konnte sich der erfahrene Läufer Tilo Pompe, SSV Robotron Dresden, vor Matthias Müller, Post SV Dresden und Andre Schöne, OL-Team Wehrsdorf, durchsetzen.
Einen kleinen Wehrmutstropfen brachte das Wetter mit sich: Die schöne Freibadanlage Erdmannsdorf lockte, abgesehen von einigen Mutigen, nur wenige Sportler nach dem Lauf ins Wasser. Dagegen fanden die von den fleißigen Erdmannsdorfer Helfern angebotenen leckeren Bratwürste und Getränke durchaus ein reges Interesse bei den Wettkampfteilnehmern.